Moderne Gartengestaltung mit Gräsern

Ich weiß ja nicht wie’s Euch geht, aber der Winter hat noch nicht mal richtig angefangen, schon juckts den Hobby- und auch Meistergärtner wieder in den Fingern… Was tut sich im Garten im nächsten Jahr, welche neuen Trends gibt es in der „Szene“, wie kann man sein Grünes Paradies noch einfacher und besser planen, sodass es einerseits an Spannung und Raffinesse gewinnt, jedoch nach Möglichkeit auch gleichzeitig noch pflegeleichter wird? Fragen über Fragen…

Gräserbeete an sich sind schon ein echter „Hingucker“. Doch wie wäre es mal mit einer Gräserhecke? Als alternativer Sichtschutz mal was ganz anderes. Durch die Struktur der Blätter und die Bewegung, die man dadurch in den Garten bekommt. Auch durch die Bodenbedeckung mit Steinen oder Mulchmaterialien unterschiedlicher Farben und Körnung  entsteht etwas Eigenständiges, „anderes“ und dabei doch sehr pflegeleichtes.

Die Jumbograshecke

Weshalb wir zum Beispiel mit der Jumbograshecke (botanisch Miscanthus x giganteus) in den letzten Jahren verstärkt arbeiten, hat mehrere Gründe:

  • Extrem starkwüchsig (von 0 auf 3 Meter in gut 3 Monaten (!)) und kann deswegen auch als hoher Sichtschutz verwendet werden
  • Pflegeleicht: sie ist trockenheitsverträglich, hälts auch gut an heißen Plätzen aus und muss nur einmal im Jahr geschnitten werden (auf ca 10 cm)
  • Bringt Bewegung in den Garten: Der Wind bewegt dieses Jumbogras, auch wenn man gar keinen Wind spürt. Im Herbst kann das Rauschen der Blätter durchaus auch ans Meer erinnern.. 🙂
  • und vieles mehr…!
Gräserhecke mit Miscanthus giganteus
Gräserhecke mit Miscanthus giganteus

Gräser als alternativer Sichtschutz

Neben dem riesengroßen Chinaschilf gibt es noch zahlreiche kleinere Vertreter der Gattung Gräser, die perfekt für die moderne Gartengestaltung geeignet sind. Es muss wie gesagt nicht immer eine Buchen- oder Ligusterhecke sein. Miscanthus oder auch Reitgräser ergeben einen lockeren und vorallem leichten Sichtschutz im Sommer.

Neben Pampasgräsern eignen sich besonders die auffälligeren Gräser für eine Einzelstellung. Das Zebragras punktet mit straff aufrechtem Wuchs und einer Höhe von bis zu 1,75m. Seine gelb-grün gestreiften Blätter fallen sofort ins Auge.

Reich blühend dagegen ist Miscanthus Große Fontaine. Mit einer Höhe von bis zu 2,5m und einer sehr schönen bronzefarbenen Herbstfärbung ein Hingucker für den sonnigen Vorgarten.

Gräser mit Stauden oder Hortensien kombinieren

In den letzten Jahren ging der Trend weg vom reinen Gräserbeet hin zu gelungenen Kombinationen mit Stauden und Gehölzen. Als strukturgebende Hintergrundpflanze mit verschiedenen Prachtstauden oder als gleichwertiger Partner mit Gehölzen wie Hortensien – zahlreiche Beispiele zeigen wie schön diese Pflanzen zusammen passen.

Besonders die Schneeball- und Rispenhortensien erhalten in den Gräsern eine wertvolle Unterstützung. Durch zarte Gräser wie das Reiherfedergras als Vorpflanzung oder durch kräftige Begleiter wie Miscanthus Malepartus kommen sie noch besser zur Geltung.

Was tut sich sonst noch im neuen Gartenjahr?

Gräser in Verbindung mit Naturstein und Wasser im Garten wird auch weiterhin eines DER Themen sein, sowie die eingangs erwähnte Pflegeleichtigkeit zieht sich wie schon in den letzten Jahren durch.

Was die nächsten Jahre im allgemeinen und speziell im Garten bringen werden? Auch wir wissen’s nicht, aber freuen uns Eure Grünen Paradiese durch mal etwas anderes als Smaragd-Thjue, Hainbuche & Co verschönern zu dürfen!

Ich weiß ja nicht, ob ichs schon mal erwähnt habe, aber wir haben da ja auch so einen kleinen, feinen Gärtnereibetrieb, DSG – Der Service Gärtner

Alexander Wekerle

… und der, OK, natürlich nicht der, sondern die fleißigen Gärtnerinnen und Gärtner dahinter, allen voran der Gärtnermeister Alexander Wekerle, stehen euch natürlich auch gern mit Rat & Tat zur Seite wenns um die Pflanzung eurer Jumbograshecke geht!

Also, seit’s nicht fad, meldts eich beim Alex, der eich do narrisch gern helfen tad! Kontakt: 0677/62859529.

Sonnige Grüße,

Reinhard

C by www.jumbograshecke.com, Jänner 2012, zuletzt aktualisiert im Herbst 2020

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