Einzelgräser

Solitärgräser (Riesenchinaschilf) und Gräserbeete

Raschelnde Blätter im Wind am Pool oder Gartenteich, in Kombination mit Steinen z.B. direkt an der Terrasse oder auch für die perfekte Eingangs-Gartengestaltung: Gräser sind in der modernen Gartengestaltung beinahe in unbegrenzter Vielfalt einsetzbar! Für die Kombination in einem Gräserbeet mit Steinen empfehlen wir ein Bauvlies als Unterlage. So vermischt sich die Erde nicht mit den Steinen und das lästige Unkraut kommt nicht von unten durch. Gerne helfen wir dir auch bei deiner individuellen Gartenplanung mit Jumbogräsern!

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Was bedeutet horstbildend, was ausläufertreibend?

Wurzelausläufer: Pflanzen die Wurzelausläufer bilden, verbreiten sich über schnellwachsende Rhizome, für sie muss (sollte) eine Wurzelsperre angebracht werden, damit sie sich nicht übermäßig ausbreiten können.
Horstbildend: Die Rhizome einer Pflanze bilden eng und meist aufrecht nebeneinander stehend einen „Horst“, diese Pflanzen bilden keine langen Ausläufer und eine Wurzelsperre ist nicht nötig.
Unsere Gräser sind allesamt horstbildend.

Der Unterschied zwischen Wurzelstock und Rhizom

Rhizome sind Wurzelstücke die sich erst zu Wurzelstöcken entwickeln müssen und daher etwas länger in ihrer Entwicklung brauchen und daher auch günstiger  angeboten werden.
Wurzelstöcke bzw. Wurzelballen sind  ein- und mehrjährige Pflanzen die  recht schnell und von Anfang an auch westenlich buschiger wachsen und wie beispielsweise die Größe „Jumbo“ schon im 2. Jahr die volle Höhe erreichen.
Die Bezeichnungen „Mini“ bis „Jumbo“ bedeuten jeweils 1 Jahr Altersunterschied.

Wann beginnen die Gräser wieder auszutreiben

Die niedrigeren Gräser beginnen zwischen Ende März und Ende April zu wachsen.
Die hohen Gräser beginnen etwas später, zwischen Ende April und Ende Mai, wachsen dafür aber viel schneller.

Wann ist bei Miscanthus giganteus (Elefantengras) mit welcher Höhe zu rechnen?

Pfalnzballen/WurzelstöckeRhizome/Wurzelstücke
Jumbo: erreichen im 1. Sommer ca 180 cm / ab dem 2. Sommer ausgewachsen (200 – 350 cm)
Maxi: erreichen im 1. Sommer ca. 150 cm / im 2 Sommer ca. 180 cm und sind ab dem 3. Sommer ausgewachsen
Midi: erreichen im 1. Sommer ca. 125 cm / ab dem 3. – 4. Sommer. ausgewachsen
Mini: erreichen im 1. Sommer ca. 100 cm / ab dem 4. Sommer. ausgewachsen
Jumbo: erreichen im 1. Sommer. ca. 100 – 150 cm, ausgewachsen ab dem 3. Sommer
Maxi: erreichen im 1. Sommer ca. 100 – 125 cm, ausgewachsen ab dem 4. Sommer
Midi: erreichen im 1.Sommer ca. 75 – 125 cm, ausgewachsen ab dem 5. Sommer
Mini: erreichen im 1.Sommer ca. 50 – 100 cm, ausgewachsen ab dem 6. Sommer

Bieten die Gräser auch im Winter Sichtschutz?

Wenn etwas Sichtschutz erhalten bleiben soll, empfiehlt es sich die Gräser zu Büscheln zusammen zu binden und stehen zu lassen, oder die Halme in passender Höhe abzuschneiden. Der Sichtschutz ist zwar reduziert aber immer noch etwas vorhanden. Bevor die Pflanzen wieder zu wachsen beginnen werden im Februar die Halme aber dann doch handbreit über dem Boden abgeschnitten, ab dieser Zeit – bis die Gräser wieder die entsprechende Höhe erreicht haben, fehlt der Sichtschutz.

Sind die Gräser winterhart?

Unsere Gräser sind allesamt sehr gut winterhart. Lediglich nach besonders strenger Kälte über einen längeren Zeitraum hinweg, kann es vorkommen, dass sie sich mit dem Austrieb im Frühling etwas länger Zeit lassen. Austreiben tun sie sicher, möglicherweise jedoch erst Ende Mai.

Wie tief wurzeln die Gräser?

Die Gräser wachsen bis zu 25 cm tief und bilden keine Ausläufer.

Kann eine Gräserhecke mit unterschiedlichen Sorten bepflanzt werden?

Gräser von relativ gleicher Wuchsgröße können gemischt werden.
Wir raten davon ab, Jumbogräser mit den kleineren Miscanthus-Sorten zu mischen. Die kleineren Gräser würden neben den großen untergehen und zu wenig Sonne abbekommen. Wenn, dann müssten sie in einem wirklich großen Abstand gepflanzt werden, was den Nutzen als Sichtschutz mindert.
Eine Möglichkeit wäre, die Gräser in 2 Reihen zu pflanzen, wobei die kleinen Sorten vorne, mit direkter Sonneneinstrahlung angepflanzt werden.

Wie beeinträchtigt starker Wind die Gräser an ihrem Standort

Wind, auch starker Wind macht den Pflanzen zwar nichts aus, vielleicht werden sie aber nicht ganz so hoch. Wenn der Wind ständig aus der gleichen Richtung weht, hängen die Gräser mit der Zeit in Windrichtung.

Ist ein halbschattiger Standort möglich?

So wie alle Gräser brauchen auch unsere Ziergräser viel Sonne. Halbschatten ist möglich, 4 – 6 Stunden volle Sonneneinstrahlung wäre aber Vorbedingung für gutes Gedeihen.
Gibt es Sonne nur am Vormittag ist dieser Standort nicht optimal, denn erfahrungsgemäß wachsen die Gräser bei zu wenig Sonneneinstrahlung nicht so gut.

Kann ich Gräser im Schatten von Bäumen pflanzen?

Wir empfehlen grundsätzlich nicht, Gräser im Schatten von Bäumen zu pflanzen. Die Gräser bekommen zu wenig Sonnenlicht ab und im Konkurrenzkampf um Nährstoffe und Wasser können die Gräser nur verlieren. Sie wachsen langsamer, sind weniger dicht, die Halme bleiben dünner und werden auch nicht so hoch.

Ein Gräserbeet an der Nordseite des Hauses – ist das möglich?

Es ist nicht empfehlenswert Gräser an der Nordseite des Hauses zu pflanzen. Oft ist es dort zu schattig und manchmal auch zu feucht. Die Gräser würden nur spärlich wachsen und nicht so hoch und dicht werden.

Wie wachsen die Gräser in Waldnähe?

Unsere Gräser vertragen schweren Boden recht gut. Wenn ausreichend Sonne vorhanden ist und Staunässe kein Problem, dann wachsen die Gräser auch auf Waldboden.
Vor dem Anpflanzen sollten in das Grundstück hineinreichende Baumwurzeln, so gut wie möglich entfernt werden, da Bäume einen sehr hohen Wasserbedarf haben. In Baumnähe sollten die Gräser auch entsprechend mehr bewässert sowie gut gedüngt werden um noch ausreichend Nährstoffe zu erhalten.
Eine Probepflanzung mit einigen Wurzelstöcken wäre empfehlenswert um zu sehen wie sich die Gräser in Waldnähe entwickeln.

Eignen sich die Gräser als Erosionsschutz?

Man kann die Graser als Erosionsschutz verwenden. Die Gräser wären dann flächig über den am Hang zu setzen.

Wann ist die beste Pflanzzeit für Gräser?

Die beste Zeit um Gräser zu pflanzen ist im Frühjahr, ab April.
Es gibt auch die Möglichkeit im Herbst (Oktober / November) zu pflanzen – solange der Boden bearbeitbar ist. Die Gräser beginnen im Herbst allerdings nicht mehr zu wachsen, sondern warten auf den nächsten Frühling.

Wie viele Pflanzen braucht man für einen Laufmeter? – Zirka-Angaben

Pflanzballen
Jumbo: 3 Stück
Maxi: 4 Stück
Midi: 5 Stück
Mini: 6 Stück

Rhizome
Jumbo: 9 Stück
Maxi: 12 Stück
Midi: 15 Stück
Mini: 20 Stück

In welchem Abstand sind die Jumbogräser zu pflanzen?

Die Pflanzen sind in leicht versetzter Doppelreihe (Zick-Zack) zu pflanzen.

(Es handelt sich nicht exakt um 2 Reihen sondern eine leichte Versetzung innerhalb einer Reihe, weil sich die Gräser dabei schöner entwickeln. Der Abstand in der Tiefe ist also nicht so breit. Die Wuchstiefe beträgt demnach ca. 120 cm.)

PflanzballenRhizome
Mini: 6 Stk pro Laufmeter aufteilen = etwa 16cm Abstand
Midi: 5 Stk pro Laufmeter aufteilen = etwa 20cm Abstand
Maxi: 4 Stk pro Laufmeter aufteilen = etwa 25cm Abstand
Jumbo: 3 Stk pro Laufmeter aufteilen = etwa 33cm Abstand
Mini: 20 Stk pro Laufmeter = 5cm Abstand
Midi: 15 Stk pro Laufmeter = 6-7cm Abstand
Maxi: 12 Stk pro Laufmeter = 8-9cm Abstand
Jumbo: 9 Stk pro Laufmeter = 11-12cm Abstand

Wie tief müssen die Gräser eingepflanzt werden?

Wurzelballen werden so tief gepflanzt wie die der Wurzelstock hoch ist. Etwas Erde drüber und fertig. Rhizome (Wurzelstücke) werden eher flach eingraben. Auf trockenen Standorten ca. 6 – 8 cm, an eher feuchteren Stellen ungefähr 4 cm tief und ebenfalls gut mit Erde abgedeckt. Eine Schicht Gräsermulch aufbringen und anschließend gut einwässern.

Wie weit vom Nachbargrundstück weg müssen die Gräser gepflanzt werden?

Der Abstand sollte mind. 50 cm, besser 60 cm betragen. Die Gräser werden gut 1 Meter breit und hängen, je nach Windrichtung, etwas über.
Das Jumbogras erreicht im ausgewachsenen Zustand am Wurzelstock einen Durchmesser von gut 1 Meter, auch 1,2 m sind möglich. Die kleineren Gräser erreichen einen Durchmesser von ca 75 – 100 cm.

Wenn die Gräser irgendwann wieder weg sollen – wie werde ich sie wieder los?

Da die Gräser nicht sehr tief ins Erdreich vordringen und keine Ausläufer bilden, kann man sie leicht wieder ausgraben. Allerdings sind die Wurzelstöcke sehr fest verwachsen, was bei vielen Pflanzen anstrengend werden kann, ein Minibagger wäre in diesem Falle hilfreich.

Was ist besser: die Gräser übern Winter abschneiden oder zusammenbinden?

So wie jedes Gras gehen auch Ziergräser ab Herbst in Winterruhe um im Frühjahr wieder gut austreiben zu können.
Sobald die Grashalme braun geworden sind (ca. November), können sie bodennah (etwa 5 – 10 über dem Boden) abgeschnitten werden.
Es ist aber auch möglich, die Gräser zu Büscheln zusammen zu binden und bis ungefähr Jänner / Februar stehen zu lassen, so bleibt etwas Sichtschutz über den Winter erhalten.
Eine dritte Variante wäre, die Gräser ca in der Hälfte abzuschneiden und als eine Art Zaun stehen zu lassen.
Ob die Gräser im Herbst zusammengebunden oder abgeschnitten werden ist eine individuelle Entscheidung. Da die Grashalme abgestorben sind ist es für die Pflanze selbst nicht von Bedeutung ob die Halme noch stehen oder eben nicht. Versuchen Sie beide Varianten und schauen Sie was ihnen besser gefällt.

Wie schneide ich die Gräser richtig zurück?

Die Gräser sind bodennah (zwischen 5 u. 10 cm) abzuschneiden.
Sind die Pflanzen noch eher klein, reicht eine Gartenschere. Mit zunehmender Masse an Halmen ist eine kleine Säge oder auch Heckenschere, mit der man alle Gräser auf einmal erfassen kann, hilfreich.
Da die meisten Gräser sehr scharfkantig sind, empfehlen sich Gartenhandschuhe um die zwar kleinen aber vielen, lästigen Schnitte zu vermeiden.

Wie lange muss man warten bis die Gräser im Frühling wieder ca 100cm erreicht haben?

Gräser sind üblicherweise schnellwachsend. Sie brauchen ca 1 Monat (ab dem Zeitpunkt ihres Austriebs) um einen Meter erreicht zu haben. Zwischen Anfang und Ende Juli haben sie im Normalfall ihre volle Wuchshöhe erreicht.

Miscanthus Malepartus Miscanthus Große Fontaine Miscanthus Strictus Fargesia rufa – Bambus Miscanthus x giganteus
Höhe 1,25 – 1,75m 1,75 – 2,5m 1,25 – 1,75m 1,5 – 2,25m 2 – 3,5m
Wuchs horstartig bis 70cm Durchmesser horstartig bis 80cm Durchmesser horstartig bis 80cm Durchmesser horstbildend – keine Ausläufer horstartig bis 120cm Durchmesser
Blatt grazil grün mit gelblichen Querstreifen immergrün breit mit heller Mittelrippe
Blüte ab dem Spätsommer sehr blühfreudig, ab dem Spätsommer blüht schwach ab dem Spätsommer keine blüht sehr selten
Herbstfärbung rotbraun bis gelb rötlich braun keine keine gelblich
Standort sonnig bis halbschattig sonnig bis halbschattig sonnig halbschattig sonnig
Boden durchlässig, frisch, humos, nährstoffreich durchlässig, frisch, humos, nährstoffreich durchlässig, frisch, humos, nährstoffreich durchlässig, frisch, humos, nährstoffreich durchlässig, frisch, humos, nährstoffreich
Winterhärte gut bis ca -25°C gut bis ca -25°C gut bis ca -25°C gut bis ca -22°C gut bis ca 25°C
Verwendung Einzelstellung in Beeten, Gruppenpflanzung, für Kübelpflanzen geeignet Einzelstellung in Beeten, Gruppenpflanzung, für Kübelpflanzen geeignet Einzelstellung in Beeten, Gruppenpflanzung, für Kübelpflanzen geeignet immergrüne Hecken oder Abgrenzungen, Sichtschutz, Einzelstellung, kleine Gruppen hoher Sichtschutz, Einzelstellung

Miscanthus Malepartus

Höhe 1,25 – 1,75m
Wuchs horstartig bis 70cm Durchmesser
Blatt grazil
Blüte ab dem Spätsommer
Herbstfärbung rotbraun bis gelb
Standort sonnig bis halbschattig
Boden durchlässig, frisch, humos, nährstoffreich
Winterhärte gut bis ca -25°C
Verwendung Einzelstellung in Beeten, Gruppenpflanzung, für Kübelpflanzen geeignet

Miscanthus Große Fontaine

Höhe 1,75 – 2,5m
Wuchs horstartig bis 80cm Durchmesser
Blatt  
Blüte sehr blühfreudig, ab dem Spätsommer
Herbstfärbung rötlich braun
Standort sonnig bis halbschattig
Boden durchlässig, frisch, humos, nährstoffreich
Winterhärte gut bis ca -25°C
Verwendung Einzelstellung in Beeten, Gruppenpflanzung, für Kübelpflanzen geeignet

Miscanthus Strictus

Höhe 1,25 – 1,75m
Wuchs horstartig bis 80cm Durchmesser
Blatt grün mit gelblichen Querstreifen
Blüte blüht schwach ab dem Spätsommer
Herbstfärbung keine
Standort sonnig 
Boden durchlässig, frisch, humos, nährstoffreich
Winterhärte gut bis ca -25°C
Verwendung Einzelstellung in Beeten, Gruppenpflanzung, für Kübelpflanzen geeignet
Schirmbambus Fargesia rufa, Sichtschutz

Fargesia rufa - Bambus

Höhe 1,5 – 2,25m
Wuchs horstbildend ohne Ausläufer
Blatt immergrün
Blüte keine
Herbstfärbung keine
Standort halbschattig 
Boden durchlässig, frisch, humos, nährstoffreich
Winterhärte gut bis ca -22°C
Verwendung immergrüne Hecken oder Abgrenzungen, Sichtschutz, Einzelstellung, kleine Gruppent
Poll mit Jumbograshecke

Miscanthus x giganteus

Höhe 2 – 3,5m
Wuchs horstartig bis 120cm Durchmesser
Blatt breit mit heller Mittelrippe
Blüte blüht sehr selten
Herbstfärbung gelblich
Standort sonnig 
Boden durchlässig, frisch, humos, nährstoffreich
Winterhärte gut bis ca -25°C
Verwendung hoher Sichtschutz, Einzelstellung

Stattliche Höhe und attraktive Blüte in perfekter Kombination

 

Das Chinaschilf Miscanthus sinensis Große Fontaine ist ein stattliches Gras, welches mittelschnellwachsend eine Höhe von 1,75 bis zirka 2,5 Meter inklusive der Blüte erreicht.
Wie alle Miscanthus-Arten bildet auch die Große Fontaine keine Ausläufer sondern wächst langsam horstartig in die Breite und erreicht einen Durchmesser von bis zu zirka 80 cm. Ab dem Spätsommer zeigen sich die Blüten die bis in den Herbst hinein wunderschön wirken.

 

Wie die meisten Miscanthus-Gräser bevorzugt auch Große Fontaine einen sonnigen Standort. Sie gedeiht auch noch im Halbschatten, wird dort allerdings nicht ganz so hoch und dicht.
Bevorzugt wird ein durchlässiger, frischer und humoser Boden mit ausreichend Nährstoffen. In der Gartengestaltung mit Gräsern pflanzt man dieses Chinaschilf unter anderem in Beeten in Einzelstellung oder kleinen Gruppen mit drei bis fünf Pflanzen.

 

Auch in großen Blumentöpfen und Pflanzkübeln als Sichtschutz an Terrasse und Balkon gedeiht dieses Gras wunderbar. Hier bleibt sie etwas kleiner mit 1 – 1,75 Meter und benötigt eine ausreichende Wasserversorgung sowie zusätzlichen Dünger. Hierfür nimmt man am besten unseren organischen Gräserdünger sowie die passende Gräser-Pflanzerde. Miscanthus sinensis Große Fontaine kommt im Beet mit relativ wenig Wasser aus, in heißen Sommern empfehlen wir dennoch zusätzliche Wassergaben damit die Schönheit dieses Grases nicht darunter leidet. Auch dieses Miscanthus-Ziergras hat sich als gut winterhart bewährt.

 

Geeignet als mittelhohe Sichtschutzhecke, in kleinen Gruppen in Gräser-Schotterbeeten, natürlich für Balkon & Terrasse oder doch als Blickfang am Biotop bzw Schwimmteich.

 

Fazit: Das Chinaschilf Große Fontaine macht in jedem Garten eine tolle Figur!

Heckenpflanzung mit Gräsern Miscanthus Große Fontaine

Gräserhecke mit Großer Fontaine

Mittlere Höhe, freches Auftreten – Vorhang auf für das Zebragras Miscanthus Strictus

Das Chinaschilf Miscanthus sinensis Strictus ist geläufiger unter den Namen Stachelschweingras oder Zebragras. Diese zeugen von den Querstreifen im Blatt, die aussehen, als hätte sie jemand gerade mit dem Pinsel aufgetragen. Es ist ein mittelschnell- und mittelhochwüchsiges Ziergras mit Höhen von 1,25 bis zirka 1,75 Meter.

Wie alle Miscanthus-Sorten bildet auch das Zebragras Strictus keine Ausläufer sondern wächst langsam horstartig in die Breite und erreicht so einen Durchmesser von gut 75 Zentimeter.

In kleinen Gruppen oder als Sichtschutzhecke wird diese Wirkung der gestreiften Blätter nochmal unterstrichen. Dieses Chinaschilf blüht eher selten, das Blatt ist hier sicher das Spannendste.

In sonnigen Lagen mit einen durchlässigen, frischen und humosen sowie nährstoffreichen Boden gedeiht Miscanthus sinensis Strictus wohl am besten. Im Halbschatten stehende Pflanzen werden nicht ganz so hoch und dicht und auch die Zeichnung der Blätter leidet etwas darunter. Die Winterhärte des Zebragras ist gut.

In Beeten gibt man diesem Chinaschilf eine Einzelstellung oder pflanzt es in 3er-Gruppen oder 5er-Gruppen. Auf Terrassen oder auf Balkonen eignet sich das Zebragras als niedere Sichtschutzhecke, die man in Tröge, große Blumentöpfe oder Pflanzkübel idealerweise mit der passenden Gräser-Pflanzerde pflanzt. Natürlich wird das Chinaschilf in diesen Pflanzgefäßen nicht ganz so hoch wie im Beet. Es werden hier Höhen von 0,75 – 1,5 m erreicht. Weiters ist für eine ausreichende Wasserzufuhr und zusätzliche Düngegaben zu sorgen. Als Dünger verwendet man am besten einen organischen Gräserdünger.

Fazit: Als mittelhohe Sichtschutzheckein kleinen Gruppen, in Gräser-Schotterbeeten oder doch als Blickfang am Biotop bzw Schwimmteich – das Zebragras Miscanthus sinensis Strictus macht in jedem Garten eine gute Figur.

Miscanthus Strictus - das gestreifte Elefantengras

Grashecke aus Stachelschweingras (Miscanthus sinensis strictus)

Kleines Chinaschilf-Ziergras – großes Oho!

Diese interessante Chinaschilf-Sorte ist ein niederes, jedoch mittelschnellwachsendes Ziergras und erreicht Höhen von 1,25 bis 1,75 Meter inkl. Blüte
Wie alle Miscanthus bildet auch Miscanthus Malepartus keine Ausläufer sondern wächst langsam horstartig in die Breite und erreicht einen Durchmesser von max. 70m.

Zwischen Hoch- und Spätsommer belohnt es einen mit einer wunderschönen und umwerfenden Blütenpracht (Foto anbei im August, wenn die Blüte langsam aufgeht),

die nur wenige Ziergräser bieten! Blüten, die bis in den Herbst hinein besonders schön sind. Außerdem punktet dieses wertvolle Gras mit einer besonders schönen rotbraun bis gelben Herbstfärbung.
An einem sonnigen Standort mit durchlässigem, frischen und humosen Boden samt ausreichende Nährstoffversorgung fühlt sich Malepartus am wohlsten. Sie wird auch im Halbschatten noch gedeihen jedoch nicht ganz so hoch und dicht werden. Sichtbar wird das Unbehagen bei zu wenig Licht mit dünnen, langen Trieben und weniger Blüten. 

Beim Boden bevorzugt diese Miscanthus-Sorte gut versorgten, frischen, durchlässigen und humoser Boden. In der modernen Gartengestaltung pflanzt man dieses Chinaschilf in Beeten in kleinen Gruppen mit 3 bis 5 Pflanzen. Auch in großen Blumentöpfen und Pflanzkübeln als Sichtschutz an Terrasse und Balkon gedeiht diese Pflanze. Hier wird sie 0,75 – 1,25 m hoch und benötigt neben ausreichender Wasserversorgung zusätzlichen Dünger. Hierfür verwendest du am besten unseren organischen Gräserdünger sowie die passende Gräser-Pflanzerde.

Miscanthus sinensis Malepartus kommt im Beet mit relativ wenig Wasser aus, in heißen Sommern empfehlen wir dennoch zusätzliche Bewässerung, damit auch da eine gute Figur macht. Die Winterfestigkeit hat sich vielfach als sehr gut herausgestellt und kann deswegen bedenkenlos als gut winterhart empfohlen werden!

Das mittelhohe Chinaschilf Miscanthus sinensis Malepartus ist sehr gut zur Abgrenzung von Grundstücken geeignet ohne das man „eingekastelt“ wird. Auch als niedere Sichtschutzhecke oder in Gräser-Steinbeeten kommt Malepartus sehr schön zur Geltung.

Fazit: Das Chinaschilf Malepartus ist mit seinen grazilen Blättern und der überreichen Blüte eine Bereicherung für jeden Garten!

Bei uns kannst du das Chinaschilf Miscanthus sinensis Malepartus für die verschiedenen Einsatzbereiche ganz einfach online bestellen.

Malepartus Blüte

Blüte Miscanthus sinensis Malepartus

Das Riesen-Gras unter den Chinaschilf-Arten

Miscanthus x giganteus, das Riesen-Chinaschilf oder auch Elefantengras bzw. Chinagras genannt, kommt ursprünglich aus Asien und wird in kurzer Zeit 2 – 3,5m hoch. Einzeln gepflanzt bildet einen wunderbar dichten Gräser-Horst mit einem Durchmesser von zirka 1 Meter, in Gräser-Gruppen oder als Grashecke ist es in kurzer Zeit absolut blickdicht.

Bei optimalen Bedingungen wird schon im Juni die Endhöhe erreicht. Ab und zu blüht das Riesenchinaschilf auch. Die Bütenrispen erscheinen dann ab Ende September /Oktober und bleiben bis zum Winter, sind aber nicht die Hauptzierde. Trotz seiner Höhe ist das Elefantengras sehr stabil und windfest. Ein früher Wintereinbruch macht ihm allerdings dann doch zu schaffen – da liegen die Halme bei schwerem Schnee am Boden. Dem Ziergras selbst macht das nichts, es treibt im nächten Frühjahr ohnehin wieder vom Boden weg neu durch.

Bevorzugt wird ein vollsonniger (bis halbsonniger), mäßig trockener Standort. Der Boden sollte humos, mit ausreichender Nährstoffversorgung sein. Von allen Miscanthus-Gräsern kommt das Riesenchinaschilf am besten mit einer unregelmäßigen Wasserversorgung in den Beeten bzw im Freiland zurecht.

Natürlich kann man das Chinagras auch in entsprechend große Pflanzkübel setzen. Hier empfiehlt sich eine gesicherte Wasserzufuhr, passende Gräser-Pflanzerde sowie eine zirka zweimalige Düngegabe in Form von organischem Gräserdünger.

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dieses Grases neben der Heckenpflanzung auch in Gräserbeeten, durch die stattliche Höhe ebenso als Solitärgras bzw. Einzelstellung, als Hintergrund z.B. für Biotope oder Pools machen es in der modernen Gartengestaltung zu einem fast unverzichtbaren und wertvollen Ziergras.

Fazit: Willst du echte Jumbogräser für deinen Garten, dann kauf das Original! 🙂

Wir bieten dieses größte unter den Jumbogräsern in Form von eher langsam aufwachsenden Würzelstücken sowie als kräftige und schnell aufwachsende Pflanzballen vom Feld an.

Bei uns kannst du die für dich passende Variante des Chinaschilf Miscanthus x giganteus für deinen Garten auswählen und einfach online bestellen.

Gräser gewinnen im Allgemeinen immer mehr an Bedeutung. Denn ein Gräserbeet bringt Ruhe und Entspannung in den Garten. In der Pflege sind sie denkbar einfach und verzeihen auch viele Fehler.

Und in Kombination mit Wasser sind Miscanthus und Co nicht zu unterschätzen. Neben vielen Stauden und Farnen ergibt sich für die vielen verschiedenen Chinaschilf– Arten (Miscanthus), die Rutenhirse (Panicum) oder die Seggen (Carex) eine wunderbare Verwendung als Begleitpflanzen für Bachläufe. Und als alternative Sichtschutzhecke sind die Miscanthus-Arten mit ihren unterschiedlichen Höhen eine Bereicherung in der Gartengestaltung.

Miscanthus giganteus beispielsweise wächst zügig in die Höhe und bildet im Sommer und Herbst einen angenehm blickdichten Sichtschutz. Gleichzeitig ist es ein lockerer Schattenspender und im Winter an den besonders frostigen Tagen eine bizarre Schönheit.

Jumbograshecke
Trog- und Topfpflanzung mit hochwachsenden Gräsern als Raumteiler oder Sichtschutz

Der Standort von Miscanthus x giganteus und Miscanthus sinensis

Ein vollsonniger Standort wird wie von den meisten Gräsern bevorzugt. Halbschatten ist auch möglich, doch da wächst das Chinaschilf nicht so dicht und hoch. Unsere Gräser lieben einen gut mit Nährstoffen versorgten, fein krümeligen Boden ohne Staunässe.

Pflanzzeit ist im Frühjahr oder Spätherbst. Die Gräser lieben einen vom Unkraut befreitengelockerten und mit etwas Kompost oder Naturdünger aufgebesserten normalen Gartenboden. Denn, egal ob als Sichtschutz oder Blickfang, eine gute Bodenvorbereitung und die richtige Standortwahl sind die halbe Miete. Auch macht es die spätere Pflege, z. B. beim Jäten, einfacher.
Außerdem ist eine gleichmäßige Wasserversorgung wichtig. Kurze Trockenheit wird zwar vertragen, wirkt sich jedoch direkt auf das Wachstum aus.

  • Natürlich kann man die Gräser auch in Tröge oder große Töpfe pflanzen. Sie werden dort nicht so hoch, doch bei regelmäßiger Bewässerung und Düngung genauso schön wie im Beet.
  • Als Mindestmaß gilt 45x45cm breit und 50cm.
  • Und ein Winterschutz ist fast immer Pflicht. Mit Jute, Vlies oder Stroh einpacken und die Gefäße auf Füßchen stellen reicht in der Regel schon.
  • Ganz wichtig ist auch, dass die Tröge im Winter nie ganz austrocknen. Daher an frostfreien Tagen gießen und wenn Schnee vorhanden ist, diesen direkt auf die Erde im Gefäß geben.

Gräserpflege im Frühling

Regen und Kälte mögen weder Menschen noch Jumbograspflanzen über längere Zeit. Deswegen halten sich die Zuwächse unserer Jumbos in nassen und kühlen Frühjahren in Grenzen.
Doch sobald zwischendurch mal eine Woche sommerliche Temperaturen herrschen, bringt die gute Mischung aus Wärme und Regen die Gräser förmlich zum Explodieren. Angewachsene Pflanzen legen da mitunter 0,5 Meter pro Woche (!!) zu! :-). Sie bilden bis Juli schon einen ordentlichen Sichtschutz und sind auch als Schattenspender nicht zu unterschätzen. In der unmittelbaren Umgebung lässt es sich an heißen Sommertagen so richtig gut entspannen und der Hitze entkommen.

Düngen der Jumbogräser

Wenn bis jetzt noch nicht erledigt, ist jetzt die beste Zeit für eine erste Düngung.

Düngen ist im Beet nicht zwingend notwendig, es kommt drauf an wie viele Nährstoffe allgemein im Boden sind. Wachsen die Gräser eher schwach und bekommen sie früh im Jahr gelbe Blätter dann ist das, neben Wassermangel, ein Zeichen für erhöhten Nährstoffbedarf.

Im Topf oder Trog jedoch ist Düngen sehr wichtig, da sonst die Blätter von unten herauf sehr bald gelb werden und abfallen. Wir empfehlen, unbedingt organische Langzeitdünger zu verwenden damit die empfindlichen Rhizome nicht verbrennen. Unser erprobter Gräserdünger ist genau abgestimmt auf die Bedürfnisse von Gräsern ist er nicht nur für Miscanthus geeignet, sondern selbstverständlich auch für alle anderen Gräser.
Wie oft werden die Gräser gedüngt? Idealerweise 2mal jährlich: im Juni und November/Dezember oder einmal jährlich im März, sobald der Boden schneefrei ist.

Mulchen der Beete und Gefäße

Um sich Zeit beim Jäten zu sparen wird direkt bei der Pflanzung Mulchmaterial aufgebracht. Eine Schicht von wenigen Zentimetern reicht schon aus, um das Unkraut einzudämmen. Verwendet wird ein ph-neutrales Material wie Miscanthushäcksel oder auch Rasenschnitt oder Toresa. Wichtig ist auch hier eine entsprechende Vorbereitung: Besonders die Wurzelunkräuter werden akribisch entfernt bevor man pflanzt und mulcht.

Jumbograshecke aus Rhizomen

Sommerpflegearbeiten bei Gräsern

  • In den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung ist meist noch eine etwas intensivere Pflege nötig. Die Beete mit den Miscanthus werden regelmäßig von Unkraut befreit und wenn nötig bewässert.
  • Später beschränkt sich die Pflege auf den jährlichen Rückschnitt.
  • Die Gräser in den Trögen und Töpfen brauchen da etwas mehr Aufmerksamkeit. Sie gehören regelmäßig bewässert. Hier hilft in vielen Fällen eine automatische Bewässerung.
  • Nach einigen Jahren ist es notwendig die Pflanzen in ein größeres Gefäß umzusiedeln oder zumindest zu Teilen.
  • Und natürlich das Wichtigste: im Schatten der Gräser sitzen, ein gutes Buch lesen oder der leichten Brise die durch die Halme streift bei einer Tasse Tee/Kaffee lauschen.

Die Gräser zeigen sich jetzt von ihrer schönsten Seite – die Herbstfärbung leuchtet in Gelb- und Bronzetönen.

Gräser schneiden – die Pflege im Herbst und Winter

Geschnitten wird die Jumbograshecke wie die meisten anderen Gräser im Winter, von Dezember bis Anfang März. Sobald die Blätter gefallen und die Halme braun sind, kann es losgehen. Schneidet man eher spät im Frühling lieber etwas höher schneiden, damit man die zarten Treibspitzen nicht verletzt.
In schneereichen Gegenden ist es sinnvoll vorm Wintereinbruch zu schneiden. Wenn der Schnee lange liegt, beginnen die Miscanthus unter der Schneedecke schon zu treiben. Und auch früher nasser Schnee macht einen Herbstschnitt notwendig.

–> Nachteil: schneidet man die Miscanthus bevor sie die Blätter abgeworfen haben, ist das eine ziemliche Mistarbeit. Die Gräser sind schwerer und überall hat man anschließend die Blätter herumliegen.

Manchmal empfiehlt es sich, die Gräser vor dem Winter zusammenzubinden, weil sie sich bei schwerem nassen Schnee niederlegen. Das macht man so spät als möglich im November oder Dezember. Da greift man am besten auf seine persönliche Erfahrung zurück, denn nicht in jeder Gegend kommt der Schnee gleich früh/spät.

Daher gilt, wenn möglich die Gräser stehen lassen, ggf. zusammenbinden, denn der Winter verleiht ihnen noch einmal ein besonderes Flair.

Mit welchem Werkzeug die Gräser schneiden?

Zurückgeschnitten wird entweder von Hand oder mit einer gut geschärften Heckenschere. Besonders Miscanthus x giganteus braucht ab einer gewissen Menge schweres Gerät. Wir haben gute Erfahrungen mit der Motorsäge oder auch dem Kreissägeblatt unseres Trimmers gemacht.
Als Maß für die Schnitttiefe nimmt man eine Handbreit (10cm) überm Boden.

Doch was macht man nach dem Schnitt mit den Halmen? Einige wenige kann man von Hand klein schneiden und zum Kompost bzw. in die grüne Tonne geben. Bei größeren Mengen häckselt man die Halme und bekommt so eine ph-neutrale Alternative zum Rindenmulch, die man gleich in den Beeten oder unter Sträuchern verteilt.
Tipp: Auch für die meisten anderen Gräser gilt: im Spätherbst zusammen binden, im Februar/März vor dem ersten Antreiben schneiden. Ausnahmen gibt es natürlich auch hier: Für fast alle Carex-Arten(Seggen) gilt – auf keinen Fall schneiden.

Hast auch du Fotos von deinen Pflanzungen? Wir freuen uns über jede Zusendung per Mail oder über unsere Jumbograsseite auf Facebook. Poste doch einfach dort deine Miscanthus und lass auch andere Teilhaben an deiner Jumbograshecke!

Gräser-Blätter mit Raureif im Winter

Miscanthus als Einzelgras mit Stauden oder Hortensien kombinieren 

In den letzten Jahren ging der Trend weg vom reinen Gräserbeet hin zu gelungenen Kombinationen mit Stauden und Gehölzen. Als strukturgebende Hintergrundpflanze mit verschiedenen Prachtstauden oder als gleichwertiger Partner mit Gehölzen wie Hortensien – zahlreiche Beispiele zeigen wie schön diese Pflanzen zusammen passen.

Besonders die Schneeball- und Rispenhortensien erhalten in den Gräsern eine wertvolle Unterstützung. Durch zarte Gräser wie das Reiherfedergras als Vorpflanzung oder durch kräftige Begleiter wie Miscanthus Malepartus kommen sie noch besser zur Geltung.

Was tut sich sonst noch im neuen Gartenjahr in Bezug auf Chinaschilf?

Elefantengräser in Verbindung mit Naturstein und Wasser im Garten wird auch weiterhin eines DER Themen sein, sowie die eingangs erwähnte Pflegeleichtigkeit zieht sich wie schon in den letzten Jahren durch. Was die nächsten Jahre im allgemeinen und speziell im Garten bringen werden? Auch wir wissen’s nicht, aber freuen uns Eure Grünen Paradiese durch mal etwas anderes als Smaragd-Thjue, Hainbuche & Co verschönern zu dürfen! Ich weiß ja nicht, ob ichs schon mal erwähnt habe, aber wir haben da ja auch so einen kleinen, feinen Gärtnereibetrieb, DSG – Der Service Gärtner

Wie pflanzt man Chinaschilf richtig?

  1. Erhalt der Elefantengräser
    • auspacken
    • Kontrolle auf Frische, Feuchtigkeit, Festigkeit und Vollständigkeit (Feedback erbeten)
  2. Zwischenlagerung
    • bis zur Pflanzung kühl, dunkel und feucht lagern (am besten in der Kunststoffverpackung lassen)
    • möglichst rasch einpflanzen (ohne Kühlung bis max. zwei Wochen nach Erhalt)
    • bei der Pflanzung möglichst nicht direkter Sonneneinstrahlung aussetzen
  3. Optimaler Standort
    • sonnige bis halbschattige Lage
    • gute Wasserversorgung, aber keine Staunässe
    • kein Trockenstandort ohne Bewässerung
    • feinkrümliger, gut versorgter Gartenboden
    • bei Trofpglanzung große Töpfe wählen (ab ca. 40cm Durchmesser) und regelmäßig wässern
    • ca. zwei mal jährlich organisch düngen 
    • Winterschutz um den Trog ist empfehelnswert
    • ACHTUNG: Erde auch im Winter nicht komplett austrocken lassen
  4. Pflanzabstand
    • bei Rhizomen in Doppelreihe (Zickzack) von 8-20 Stück pro Laufmeter, von kleinen mehr, von großen weniger
    • bei Stöcken leicht versetzt 3-10 Stück pro Laufmeter, von kleinen mehr, von großen weniger
    • bei Trogpflanzung ähnlich, bei runden Töpfen gleichmäßig aufteilen
  5. Pflanzung
    • Ende März bis Anfang Juni, je nach Klima und Boden
    • Abstand von ca. einem Meter zu Nachbargrundstück einhalten (ungefähre Maximalbreite)
    • bei Heckenbepflanzung Streifen von 40 – 50 cm Breiten Rasen abziehen
    • bei schlechten Böden mit Pflanzerde aufbessern, ggf. wenig orgenischen Dünger einarbeiten
    • Pflanzen setzen, mit Erde bedecken (Rhizome ca 4-8cm tief, bei Stöcken mit Oberfläche bodeneben, Erde andrücken
    • eventuell mulchen mit einer dünnen Sicht (ca. 5cm)
  6. Pflegemaßnahmen
    • vor allem bei Rhizomen 1-2 Jahren möglichst unkrauftfrei halten
    • im Pflanzjahr bei Trockenheit mäßg wässern (max. einmal pro Woche), nur ab zwei Wochen Trockenheit
    • Düngung im Garten nicht unbedingt notwendig, max. einmal pro Jahr organisch; im Trog zweimal pro Jahr und anch mehreren Jahren umtopfen
    • Rückschnitt kann von Dezember bis April erfolgen, erst dann wenn die Triebe wieder komplett braun sind
    • Das Beschneiden des Chinaschilfts ist während des Jahres nicht empfehelnswert, in Ausnahmefällen aber möglich

 

Unsere Anleitung zum Bepflanzen der Chinagräser ist auch als Download verfügbar. Wir schicken die Anleitung auch bei jeder Bestellung in ausgedruckter Form mit. 

Kontakt

Ulrike Orso

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