Planung und Pflanzung einer Jumbograshecke

Im letzten Artikel beschäftigten wir uns über die Pflege bestehender Jumbogräser. Heute gehen wir mal einen Schritt zurück und starten am Anfang bei der Planung und Pflanzung! Jumbogas Blick in den Himmel

Kaum zu glauben, doch aus so einem kleinem Miscanthus-Rhizom mit wenigen Augen entwickelt sich im Laufe von rund 10 Jahren ein mächtiger Stock mit etwa 1m Durchmesser. Da macht man sich vor der Pflanzung seines Chinaschilfs dann doch so seine Gedanken.

Planung ist alles oder was beachte ich vor der Pflanzung?

Elefantengras in KorbsteinenDie Frage nach dem Wohin ist meist schon geklärt. Als Sichtschutzhecke, Schilf am Wasser, Solitär-Blickfang im Garten oder auch ein Labyrinth für Kinder. Es gibt unzählige Einsatzmöglichkeiten für Chinagräser.

Welchen Abstand wähle ich? Der lässt sich zum Glück ganz leicht berechnen wenn man weiß wie breit die Pflanze schlußendlich wird. Also mindestens einen halben bis dreiviertel Meter Abstand zur Grundstücksgrenze und anderen „Hindernissen“. Dann kann sich das Jumbogras gleichmäßig entwickeln und sieht auch nach ein paar Jahren nicht so aus als wäre es an die Mauer, den Teich und dergleichen angeklebt worde. Und natürlich bleibt das Gras so auch dem Nachbarsgrundstück fern. Auch kann man das Elefantengras auch in Tröge, Töpfe oder (wie im Bild) in Korbsteine pflanzen. Bei diesen Einsatzmöglickeiten ist regelmäßiges Düngen und wässern besonders wichtig.

Bei der Planung einer Jumbograspflanzung sind auch die Bodenverhältnisse zu Größenvergleich Jumbograsberücksichtigen. Ist dieser zu schwer (lehmig) dann brauchts eine Bodenverbesserung in Form von Sand und Gartenerde, ist er zu leicht (sandig) dann wird Oberboden mit Lehmanteil eingearbeitet. Gegen eine kleine Kompostgabe haben weder Stöcke noch Rhizome etwas. Auch auf eine ausreichende Drainagierung ist zu achten. Nasse Füße mag  das Miscanthus giganteus nämlich gar nicht. Das gilt übrigens auch für die meisten anderen Gräser!

So, und nun steht einer Pflanzung nichts mehr im Wege!

Braucht das Jumbogras eine Rhizomsperre?

Wir bekommen häufig Anfragen von Kundinnen und Kunden zum Thema Rhizomsperre. Solitärgras JumbograsDas dürfte daran liegen das einer der Namen vom Jumbogras Chinaschilf ist. Und Schilf wird irgendwie mit unterirdischen Ausläufern in Verbindung gebracht. Auch der Ausbreitungsdrang von Bambus hat da sicher seine Spuren hinterlassen. Unsere Bambussorte ist aber ebenfalls 100%ig horstbildend und macht keine Ausläufer. Apropos: Bambus wird auch immer beliebter als Rohstoff für Teppich (siehe bambusteppich.de). Aber das nur nebenbei.

Miscanthus sind horstbildend

Doch ich kann beruhigen: alle Miscanthus-Sorten sind horstbildend, das heißt sie bilden ein sich langsam ausbreitenden Stock. Jedes Jahr kommen ein paar Zentimeter an Rhizomen dazu. Fazit: eine Rhizomsperre bei Miscanthus giganteus ist nicht nötig.

Noch weitere Fragen zum Thema? Kein Problem, ruft mich unter +43(0)664/73799587 oder Sperr Reinhard unter +43(0)664/5325487 an. Außerdem erreicht ihr uns über unser praktisches Kontaktformular oder per E-Mail.

Stefi Wassermann

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